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Akustische Stadtpläne

1999 war Ungarn das Schwerpunktthema der Frankfurter Buchmesse und die Schirn Kunsthalle präsentierte unter dem Titel „Der Glanz der Esterhazy“ Meisterwerke des 16.-18. Jahrhunderts aus der Sammlung Esterhazy. Finanziell ermöglicht wurde die Ausstellung durch die Commerzbank, die ihr Sponsoring dezent aber wirkungsvoll kommunizieren wollte.

Das realisierte Konzept war unübersehbar und unüberhörbar. Der Klangkünstler Wolfram DER Spyra fing die Atmosphäre, Klänge und Geräusche der Partnerstädte Frankfurt und Budapest mit einem digitalen Tonbandgerät ein und gestaltete daraus zwei akustische Stadtpläne, die im Foyer der Schirn aufgehängt wurden. Durch Betätigen von Schaltern konnten die Besucher die interessantesten Plätze der beiden Städte über Kopfhörer mittels Kunstkopf-Stereophonie in „räumlicher“ Qualität erleben.

Die Kunden der Commerzbank im Frankfurter Raum wurden mit einem besonderen Kontoauszug über die Ausstellung informiert.

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